Dekorputz
Dekorputz erscheint aus jeder Richtung anders, je nach Lichteinfall, Abstand und Blickwinkel
An Dekorputz in Innenräumen kann man lange Freude haben.
Da es – im wahrsten Sinne – Handwerk ist, wird quasi aus jedem Innenraum mit Dekorputz ein Unikat. Die gewünschte Struktur für den Dekorputz können Sie vorgeben. Sie können sich auch beim Fachhandel beraten und inspirieren lassen.
Individualität ist Trumpf, (fast) einzigartige Effekte sind möglich.
Dass jeder auf Dekorputz spezialisierte Handwerker eine eigene „Handschrift“ hat, kann man am Ergebnis sehen. Für eine noch individuellere Optik, können der Dekorputz-Masse z. B. Farbpigmente, Glimmer oder Perlmutt zugegeben werden. Bei Flächen, die Spritzwasser widerstehen und reinigungsfähig sein sollen, z. B. Duschen, oder Böden, wird die Putzmasse beim Auftragen stärker verpresst, um die Poren zu schließen. Diese Flächen müssen zum Schluss mehrfach versiegelt werden.
Dekorputz innen wird in mehreren Arbeitsschritten verarbeitet.
Der wichtigste vorbereitende Schritt beim Dekorputz ist das Glätten des Untergrundes („Egalisieren“). Unebenheiten werden beseitigt, Löcher und Risse gespachtelt und geschliffen. Häufig werden vorher Leitungen, Steckdosen etc. verlegt. Entstehende Schlitze und Löcher werden verschlossen, bevor Dekorputz innen aufgebracht werden kann. Der Untergrund für den Dekorputz wird tiefengrundiert. So werden unterschiedlich saugfähige Materialien einander angeglichen, z. B. Putz, Gips und Spachtelmasse.
Nur mit gründlicher Vorarbeit, kann sich das Ergebnis sehen lassen.
Nun wird die „Haftbrücke“ für Dekorputz innen geschaffen. Dies ist eine spezielle Grundierung, die den Untergrund „griffig“ macht und meist mehrmals aufgetragen werden muss. Dadurch werden Flächen in Innenräumen tragfähig für den Dekorputz. Auch späterer Rissbildung und möglichem Abblättern des Dekorputzes wird so vorgebeugt. Anschließend wird Gewebe mit einer Gitterstruktur aufgeklebt. Auch dies dient dazu, die Fläche tragfähig werden zu lassen.
Das Ergebnis belohnt Ihre Geduld - denn so was hat nicht jeder.
Bis zum fertigen Dekorputz braucht es seine Zeit. Zwischen allen Arbeitsgängen mit Flüssigkeiten, z. B. Grundierung, sind unbedingt Trocknungszeiten einzuhalten. Erst dann kann Dekorputz in Innenräumen so aufgebracht werden, dass das Ergebnis der Erwartung gerecht wird. Je nach gewünschter Struktur, wird das Pulver für Dekorputz innen mit Flüssigkeit angemischt und in mehreren Schichten verarbeitet, meist sind es 2-4 Schichten.














